Sibylle T.: „Ohne Silwia würde ich es nicht schaffen“

Sibylle T.: „Ohne Silwia würde ich es nicht schaffen“

Nach der Gehirnblutung ihres Ehemannes brauchte Sibylle T. schnell Unterstützung.
Ferdinand Schupp von den Pflegehelden Pfalz fand die perfekte Pflegeheldin.

Von einem Tag auf den anderen war nichts mehr wie vorher: Nach der Gehirnblutung ihres Ehemannes brauchte Sibylle T. schnell Unterstützung. Ferdinand Schupp von den Pflegehelden Pfalz fand die perfekte Pflegeheldin.

„Für meine Familie ist es eine große Erleichterung,
dass ich nicht mit allem allein bin.“

Sibylle T.

Erst sah es aus, als wäre der Sturz von Ludwig T. glimpflich ausgegangen. „Er war kurz ohnmächtig, nachdem er in unserer Wohnung gefallen war, aber er wurde schnell wieder wach und es ging ihm danach gut“, erinnert sich seine Ehefrau Sibylle. Doch in den Tagen darauf wurde der 87-jährige immer schwächer, fühlte sich nicht gut und konnte am Ende kaum noch allein laufen. Sibylle T. brachte ihren Mann ins Krankenhaus, wo sich herausstellte, dass er eine Gehirnblutung erlitten hatte – und die Genesung einige Zeit in Anspruch nehmen würde.

Schnell war klar: Das Ehepaar würde jetzt Hilfe benötigen. Ein Bekannter, der ebenfalls in Landau wohnt, empfahl Sibylle T. die Pflegehelden Pfalz. Schon am Tag nach ihrem Anruf Mitte September 2018 besuchte Geschäftsführer Ferdinand Schupp das Ehepaar zu Hause, um zu besprechen, was für eine Art von Unterstützung sie genau benötigten. „Jeder Fall ist anders, jeder Kunde hat andere Bedürfnisse.“, sagt Ferdinand Schupp. „Die Pflegehelden übernehmen auf Wunsch Aufgaben im Haushalt, kaufen ein oder erledigen andere Besorgungen. Frau T. aber beschäftigte bereits eine Haushaltshilfe – sie brauchte also in erster Linie jemanden, der die komplette Pflege von Herrn T. übernimmt.“

„Silwia ist ein echtes Geschenk für mich“, sagt Sibylle T. über die polnische Pflegekraft, die wenige Tage nach dem ersten Gespräch mit Ferdinand Schupp in ein Zimmer mit Bad im Obergeschoss einzog. „Sie übernimmt die gesamte Pflege: Sie duscht meinen Mann, wäscht ihn, rasiert ihn, zieht ihn an, geht mit ihm ins Bad. Das nimmt sie mir alles ab. Ohne Silwia würde ich es nicht schaffen.“

Sibylle T.s zwei Töchter wohnen 140 und 300 Kilometer entfernt. „Für sie ist es eine große Erleichterung, zu sehen, dass ich nicht mit allem allein bin“, sagt Sybille T. „Man muss ja auch selber bei Kräften bleiben.“

Das Vertrauen in Silwia ist inzwischen so groß, dass Sibylle T. sie auch mit ihrem Mann allein lässt. „Vor Kurzem habe ich meine Tochter besucht und bin über Nacht dortgeblieben“, erzählt sie. „Es ist so beruhigend für mich, dass das klappt. Mein Mann lässt sich gern von Silwia pflegen, das ist wunderbar.“

Ferdinand Schupp, Geschäftsführer der Pflegehelden Pfalz, bespricht sich mit seinen Mitarbeiterinnen Jessica Baar (links) und Susanne Ackermann-Mayer. Bis zu 50 potenzielle Kunden bitten jeden Monat um ein Beratungsgespräch.

Die Dankbarkeit, die Sibylle T. und ihre Familie empfinden, bekommt Ferdinand Schupp oft zu spüren. „Das ist das Tollste an meinem Job“, sagt der Pfälzer. „Dass wir Menschen wirklich helfen können. Unsere Pflegekräfte leisten Großartiges, sie sind menschlich und fürsorglich, und das ist nicht selbstverständlich. Sie gehen auf in ihrer Arbeit, für sie ist das mehr als nur ein Beruf.“

„Es ist eine große Entlastung,
wenn rund um die Uhr jemand da ist, der hilft.“

Sibylle T.

Ludwig T. geht es in der Zwischenzeit immer besser. Mittlerweile kann er wieder erste Schritte allein bewältigen, für weitere Strecken benötigt er einen Rollator. Dennoch glaubt Sibylle T. nicht, dass sie die Pflege ohne Hilfe bewältigen kann. Silwia muss in wenigen Monaten wieder zurück in ihre Heimat nach Polen. „Ich würde mir wünschen, dass nach Silwia wieder eine Pflegekraft bei uns einzieht.“, sagt Sibylle T. „Es ist eine große Entlastung, wenn immer jemand da ist, der hilft.“

2019-01-15T14:42:08+00:00

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