Finanzierung der Pflege

Finanzierung der Pflege

Die Finanzierung der Pflege ist ein großes Thema. Schließlich kommen im Pflegefall nicht unerhebliche Kosten auf den Pflegebedürftigen und/oder seine Angehörigen zu.

Finanzierung der Pflege

Wie finanziere ich die Pflege?

Die Pflege-Pflichtversicherung dient zwar zur Absicherung der Pflege, doch fungiert sie hier mehr als eine Teilkaskoversicherung. Das heißt, sie deckt nur einen Teil der Pflegekosten ab. Den Restbetrag muss der Pflegebedürftige aus eigener Tasche finanzieren. Ist die Person dazu nicht in der Lage, sind gemäß Elternunterhalt die Kinder des Pflegebedürftigen in der Pflicht, die Kosten der Pflege zu übernehmen. Erst wenn diese ebenfalls nicht in der Lage sind, die Pflegekosten zu finanzieren, gewährt der Staat seine Hilfe zur Pflege.

Private Pflegevorsorge – wichtig wie nie

Um im Pflegefall nicht vor einem finanziellen Problem zu stehen, empfiehlt es sich, privat vorzusorgen. Hier kann entweder monatlich etwas zur Seite gelegt und das Ersparte so angelegt werden, dass auch im Falle der Pflegebedürftigkeit eine laufende Entnahme aus der Anlage möglich ist.
Oder es erfolgt der Abschluss einer privaten Pflege-Zusatzversicherung. Diese Versicherung deckt eben die Kosten ab, welche die Pflege-Pflichtversicherung nicht übernimmt. Bei der Pflege-Zusatzversicherung handelt es sich um eine reine Risikoversicherung. Das heißt, es gibt kein Geld zurück, sollte keine Pflegebedürftigkeit eintreten. Allerdings gibt es für einige private Pflegeversicherungen eine staatliche Förderung, genannt Pflege-Bahr.

Achtung: einige Pflege-Zusatzversicherungen enthalten eine 3 – 5-jährige Wartezeit, bevor sie überhaupt in Anspruch genommen werden können. Einzige Ausnahme: wenn die Pflegebedürftigkeit durch einen Unfall eintritt.

Die Pflegekosten-Versicherung

Die Pflegetagegeld-Versicherung

Die Pflege-Rentenversicherung

Förderung vom Staat – Pflege-Bahr

956468886 – iStock.com/kasto80
2019-03-14T08:41:58+00:00

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