Refinanzierung2021-08-04T13:26:21+02:00

Refinanzierung

Wenn jemand pflegebedürftig wird, ist es wichtig, sich über die Refinanzierungsmöglichkeiten zu informieren. Wie das in der Praxis aussehen kann und welche Quellen genutzt werden können, zeigen wir Ihnen in diesem Abschnitt:

Beispiel

Marion Wolters lebt nach dem Tod ihres Mannes allein in einem Einfamilienhaus. Mit 76 Jahren ist sie inzwischen in Ihrer Mobilität und Sehfähigkeit eingeschränkt. Daher wurde Ihr durch den Medizinischen Dienst der Krankenkassen eine erhebliche Beeinträchtigung der Selbstständigkeit zugesprochen, sodass Marion Wolters in den Pflegegrad 2 eingestuft wird. 

Da die beiden Kinder Justus und Sebastian Wolters nicht in unmittelbarer Nachbarschaft Ihrer Mutter wohnen, möchten diese sie gut versorgt wissen und informieren sich über Unterstützungsangebote.

Der Pflegehelden Pflegedienst nimmt sich Zeit für die Familie und erläutert in einem ausführlichen Anamnesegespräch Betreuungsmöglichkeiten, die den Bedürfnissen und Wünschen der Kundin gerecht werden.

Frau Wolters entscheidet sich für eine stundenweise Betreuung, sie wird zukünftig an 4 Tagen in der Woche für jeweils 2 Stunden unterstützt. Beim Einkaufen, dem Haushalt und Spaziergängen wird ihr dabei unter die Arme gegriffen.

Die Pflegehelden als anerkannter Pflegedienst rechnen diese Leistungen direkt über die Pflegekasse ab, sodass Frau Wolters keine Zusatzkosten entstehen.

Bitte kontaktieren Sie uns jederzeit für eine ausführliche Beratung zu unseren Leistungen und Kosten.

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Nicht nur Geld für die Pflege und Sachleistungen kommen in Frage, sondern auch Kombinationen aus beidem sowie Beträge für Entlastung der Pflegeperson sowie bei ihrer Verhinderung.
Folgend haben wir Ihnen eine kleine Zusammenstellung Ihrer Refinanzierungsmöglichkeiten aufgestellt.

Pflegegeld

Pflegebedürftige, die zu Hause durch Verwandte oder Freunde (keine professionellen Pflegekräfte) gepflegt und/oder betreut werden, wird das Geld gezahlt, das sich nach dem zugewiesenen Pflegegrad richtet. Es ist nach § 37 SGB XI ist nicht zweckgebunden, so dass es zur freien Verfügung steht, normalerweise aber der Pflegeperson zugutekommt, die im Antrag angegeben wurde. Das Geld wird an den Pflegebedürftigen selbst ausgezahlt.

Es wird ab dem Tag der Antragstellung rückwirkend und dann monatlich gezahlt. Einkommensteuerpflichtig ist es nicht.

Wie viel gibt es bei welchem Pflegegrad?

Pflegesachleistungen

Zu diesen Leistungen gehören alle Hilfen, die von Pflegekräften bei der pflegebedürftigen Person zu Hause bzw. in Tages- oder Nachtpflegeeinrichtungen geleistet werden. Sie sind im § 36 SGB XI geregelt und werden ab Pflegegrad 2 gewährt. Erbracht werden diese Dienstleistungen von ambulanten Pflegediensten. Die Sachleistungen betreffen die Grundpflege inklusive Körperpflege, Ernährung und Bewegung wie auch Hilfen bei der hauswirtschaftlichen Versorgung.

Pflegesachleistungen

Zu diesen Leistungen gehören alle Hilfen, die von Pflegekräften bei der pflegebedürftigen Person zu Hause bzw. in Tages- oder Nachtpflegeeinrichtungen geleistet werden. Sie sind im § 36 SGB XI geregelt und werden ab Pflegegrad 2 gewährt. Erbracht werden diese Dienstleistungen von ambulanten Pflegediensten. Die Sachleistungen betreffen die Grundpflege inklusive Körperpflege, Ernährung und Bewegung wie auch Hilfen bei der hauswirtschaftlichen Versorgung.

Die Höhe ist nach dem Pflegegrad gestaffelt. Sie beträgt:

Unverbrauchte Sachleistungen

Bis zu 40 Prozent der unverbrauchten Sachleistungen können für die stundenweise Betreuung durch Ehrenamtliche oder Betreuungs- und Entlastungsleistungen genutzt werden.

Ein Antrag auf Pflegesachleistungen wird bei der entsprechenden Pflegekasse gestellt.

Kombinationsleistung

Davon wird gesprochen, wenn Pflegegeld und Sachleistungen miteinander kombiniert werden. Der Pflegebedürftige erhält dann entsprechend nur einen Teil des Pflegegeldes, je nachdem, wie häufig die Leistungen des Pflegedienstes genutzt werden. Das heißt, dass sich der Pflegegeldanspruch um den Prozentsatz der in Anspruch genommenen Sachleistungen verringert. Wer sich dafür entschieden hat, ist für sechs Monate daran gebunden. Falls sich der Zustand des Pflegebedürftigen sehr verschlechtert, kann es jedoch Ausnahmen geben.

Entlastungsbetrag

Pflegebedürftige, die zu Hause wohnen, haben einen Anspruch auf zusätzliche Betreuungs- und Entlastungsdienstleistungen. Diese dienen dazu, den Alltag vielseitiger zu gestalten und dabei möglichst unabhängig zu sein. Der Betrag wird bereits ab Pflegegrad 1 gezahlt und beträgt 125 € monatlich, unabhängig vom zugesprochenen Pflegegrad.

Der Betrag nach § 45b SGB XI ist als Entlastung für die Pflegeperson gedacht und dabei zweckgebunden. Finanziert werden können damit:

Verhinderungspflege

Ist die Pflegeperson wegen Krankheit oder Erholungsurlaub verhindert, kann eine andere Person in dieser Zeit für die sogenannte Verhinderungspflege bezahlt werden. Sie ist tageweise oder nur stundenweise (unter Stunden) möglich, und zwar zu Hause durch frei wählbare Privatpersonen oder stationär. Ein Antrag muss vorher gestellt werden.

Für temporäre stationäre Aufenthalte in diesem Rahmen wird jährlich ab Pflegegrad 2 bis zu 1.612 € gezahlt, unabhängig vom Pflegegrad. Übernehmen Angehörige oder Verwandte, sind die Beträge geringer, und zwar:

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